Über Bronski
FR-Online
Gestatten - Bronski. 46 Jahre alt, eingetragene Lebenspartnerschaft, seit 2001 bei der Frankfurter Rundschau, seit 30.5.2007 zuständig für die Leserbriefseite der FR und für Leserkommunikation. Letztere ist ein weites Feld, denn es werden die verschiedensten Anliegen an mich herangetragen. Ich bemühe mich nach Kräften, ihnen gerecht zu werden. Ich bin Ihr Mann in der FR-Redaktion und sorge dafür, dass Ihre Meinung gehört wird, in Print und Blog. Dafür stehe ich als Autor und Moderator dieses Blogs. Debatten sind meine Leidenschaft.
Dieses Blog ist die Fortsetzung der Print-Leserbriefseite der FR im Web. Früher waren Leserbriefseiten gewissermaßen Sackgassen: So honorig es für Leserbriefautorinnen und -autoren war, einen Leserbrief platzieren zu können, so einseitig war dies, denn danach ging es nicht weiter. Dieses Blog jedoch ermöglicht die Diskussion von Themen, angestoßen von Lesermeinungen, wie sie mich in Form von klassischen Leserbriefen postalisch oder per Mail täglich in dreistelliger Zahl erreichen. Viel zu viele, um sie alle im Print zu veröffentlichen. Daher bringe ich Leserbriefe, für die im Print kein Platz ist, hier im FR-Blog. Und mitunter finden Meinungen, die im Blog geäußert werden, umgekehrt den Weg auf die Print-Leserbriefseite der FR. Für dieses Konzept erhielt die FR 2007 den European Newspaper Award, und darauf bin ich durchaus ein kleines bisschen stolz, denn dieses Konzept war meine Idee.
Das FR-Blog existiert seit nun bald fünf Jahren, und es hat sich stetig weiterentwickelt. Es hatte wechselnde Gastautoren, es hat in der Zeit der Formatumstellung der FR 2007 furiose Debatten erlebt. Ein Versuch, eine neue Idee umzusetzen, waren später die “Netz-Detektive”, aber dieses Konzept war möglicherweise zu ambitioniert. Die Grundidee war, Blog-Userinnern und -User, die ohnehin ständig in allen Winkeln des Webs unterwegs sind und dort Wissen und Links sammeln, auschwärmen zu lassen und zu einem bestimmten Thema gemeinschaftlich Wissen zusammenzutragen, das im Print veröffentlicht werden sollte. Immerhin ist so eine hochinteressante Print-Seite zu Peak Oil (Kurzfassung) entstanden, und allein dafür hat es sich schon gelohnt.
Dann kamen die Blogtalks und brachten den entscheidenden Impuls, über die Möglichkeiten dieses Blogs gründlich nachzudenken. Diesem Impuls ist eine Ausdehnung der Blog-Aktivitäten zu verdanken, und das machte im Juni 2010 einen Relaunch nötig. Seitdem gibt es im FR-Blog die Pflicht und die Kür. Die Pflicht, das sind die Diskussionen, die durch Leserbriefe angestoßen werden. Diese Diskussionen werden in den “Schlagseite”-Kategorien zusammengefasst. Und die Kür ist - alles andere.
Hier geht’s also in die Struktur. Zuerst: Ein Diskussionsstrang, der sich zu einem Thema entzündet, ist ein Thread. Diese Threads werden Themen-Kategorien zugeordnet. Das sind bisher:
- Bronski: Themen, die dieses Blog betreffen, und Fragen, die sich an die Blog-User richten. Dazu gehört auch die Blattkritik, die Userinnen und User künftig regelmäßig an der FR üben können
- Blogtalk: Gespräche zwischen Mitarbeitern der FR und externen Gästen; Blog-User können meist ebenfalls mitreden und Fragen stellen. Dazu unten mehr
- Gastbeiträge: Beiträge von Gastautoren wie z.B. FR-Redakteur Roland Bunzenthal, der satirisch in die Kerbe haut, aber auch von Leserinnen und Lesern
- Ombudsmann: Bronski versucht, Anliegen von Leserinnen und Lesern zu regeln, die sich im Clinch mit Behörden oder Institutionen befinden und sich nicht verteidigen können
- Schlagseite: die Basis dieses Blogs - Diskussionen, angestoßen durch Leserbriefe
- Splitter: Zitate aus dem öffentlichen Leben und aus dem Blog
Weitere ältere Themen-Kategorien sind über die Archiv-Funktion abrufbar. Dort steht alles bereit, was seit Start dieses Blogs jemals veröffentlicht wurde.
Für alle Diskussionen und jedwede Teilnahme am Geschehen im FR-Blog gelten die Blog-Regeln!
Ein paar vertiefende Worte zu den Blogtalks. Dabei handelt es sich um eine Interview-Form, die man am ehesten mit einem langsamen Chat vergleichen kann. In der Regel lädt die Frankfurter Rundschau einen Experten/eine Expertin, eine Politikerin/einen Politiker zum Blogtalk ein, um uns mit ihr/ihm über ein Thema zu unterhalten. Das heißt, Blogtalks werden von der FR-Redaktion geleitet. Trotzdem kann sich jede/-r Interessierte daran beteiligen, um Fragen zu stellen oder auch Kommentare abzugeben. Blogtalks können mehrere Tage dauern. Man kann sich Zeit lassen für Frage und Antwort. Resultat kann ein Interview sein, das aus dem Blogtalk extrahiert und in der Print-FR veröffentlicht wird. Ein Stück weit ist ein Blogtalk also eine Zeitung zum Mitmachen, denn Sie können sich beteiligen, und Ihre Namen werden in der FR veröffentlicht. Daher sollten Sie sich unter Klarnamen an Blogtalks beteiligen.
Man muss sich nicht registrieren oder anmelden, um an einem Blogtalk teilzunehmen. Alle Talk-Teilnehmer nutzen die Kommentarfunktion des Blogs. Alle Beiträge, Fragen wie Antworten und Kommentare, also alle Postings, erscheinen nacheinander in einem Gesprächsfaden. Unterhalb des aktuellsten Kommentars ganz unten im Gesprächsstrang befindet sich das Kommentarfeld, das Sie nutzen können, um Ihre eigenen Fragen zu stellen. Tragen Sie Namen und Mail (obligatorische Angaben) in die entsprechenden Felder ein. In das große Feld unterhalb schreiben Sie, was auch immer Sie loswerden möchten, und am Schluss klicken Sie auf “Kommentar senden”. Ihr Kommentar wird sofort veröffentlicht.
Alles klar? Wenn nicht, mailen Sie mir: bronski [at] fr-online [punkt] de
Das war eine lange Rede, aber sie entspricht der Lebendigkeit dieses Blogs und der Vielzahl der Aktivitäten, die hier entfaltet werden. Ich hoffe, Sie haben daran ebenso viel Spaß wie ich!
Ihr Bronski


