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Von Bronski am 6. Juni 2010 | Abgelegt unter: Splitter
“Ein Haushalt, der nicht allen weh tut, ist kein guter Haushalt.”
Martin Lindner, FDP, bei “Anne Will”
8 Kommentare
“der künstler kann die erleuchtung selbst nicht darstellen, aber er kann darstellen, dass es sie gibt”
Dokufoto der Performance “>Romea Hill<–” des Konzept-Künstlers
Karsten Neumann aus Bethang. Die Zufallskomposition dieser Performance
basiert auf der Rede des britischen Chefanklägers bei den Nürnberger
Prozessen, Sir Hartley Shawcross. Gelesen hat Neumann hierzu u.a.
Texte von Thomas Macho, Dagyab Rinpoche und Wim Wenders.
Bethang steht für Neumanns Stadtutopie zur Fusion der Städte NürnBErg, FürtTH und ErlANGen. Neumann - hier zu seiner Homepage - kreierte u.a. die Bethangske, eine Kalbsbratwurst.
[...] schon legendären Satz äußerte: “Wir werden überall zuschlagen. (…) Ein Haushalt, der nicht allen wehtut, ist kein guter [...]
Ich grüße Sie, mein lieber Herr Bronski,
ja, ich habe ein Trackback gesetzt, doch ich verstehe nicht, wie Ihnen das Impressum entgehen konnte. Es ist auf meiner Seite u.a. hier (http://think-strange.de/blog/think-strangede/impressum/) zu finden.
Die Verlinkung erschien mir nur logisch, da Herrn Lindners Zitat sicherlich in absehbarer Zeit in aller Munde sein wird.
Ich verbleibe mit besten Grüßen
“aSak”
“Ein Haushalt, der nicht allen weh tut, ist kein guter Haushalt.”
“Ein Politiker, der nicht täglich zumindest eine dümmliche Sprechblase in die Welt hinausposaunt, ist kein guter Teilnehmer für öffentlich-rechtliche Schwatzrunden, insbesondere wenn er von der FDP kommt.” Wann wird endlich bei Will, Illner, Beckmann, Plassberg und Co. das Phrasenschweinerl eingeführt?
mfg
Jutta Rydzewski
@ aSak
Sorry, Kollege. Es war schon früh, ich hatte wohl kleine Augen
Ich danke für den Trackback auch hier.
Beeindruckend, mit welchen Phrasen die Politik so drischt.
Ich bin mir nicht sicher, ob der Mann sich auch so ausgedrückt hätte, wenn er Muße zum Formulieren gehabt hätte. Die Äußerung fiel ja in der Hitze des Wortgefechts. Wie auch immer: Der Satz dokumentiert eine bestimmte Denkweise.
Das Zitat zeigt nur, wie sehr man sich schon von den Realitäten verabschiedet hat.
“Ein Haushalt, der nicht allen guttut, ist keine guter Haushalt” müsste es heißen, wenn es in der Finanzpolitik noch Realisten gäbe, ja wenn…
Ich bin ja auch immer wieder ein großer Fan davon, was Kristina Schröder so per Twitter äußert. Gestern schoss sie den Vogel ab:
“Natürlich ist die Elterngeldstreichung für HartzIV-Empfänger hart”
http://twitter.com/kristinakoehler/status/15653037577
“Ich habe als Abgeordnete aus voller Überzeugung der Schuldenbremse zugestimmt. Dann muss ich mich jetzt auch am Sparen beteiligen.”
http://twitter.com/kristinakoehler/status/15653333464
Hat sie ihr Gehalt etwa auch gekürzt?