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	<title>Kommentare zu: Legitimierung von Ungleichheit</title>
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	<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 17:08:25 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Literatenmelu &#187; Motiviert und erfolgreich - passt nicht ins System</title>
		<link>http://www.frblog.de/noten/#comment-19262</link>
		<dc:creator>Literatenmelu &#187; Motiviert und erfolgreich - passt nicht ins System</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 13:30:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Legitimierung von Ungleichheit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Legitimierung von Ungleichheit [...]</p>
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	</item>
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		<title>Von: Bronski</title>
		<link>http://www.frblog.de/noten/#comment-19260</link>
		<dc:creator>Bronski</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 08:41:44 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Leute,

ein paar Worte in eigener Sache, off topic.

Euer aller Bronski ist krank. Deshalb geht das hier mit der Moderation eurer Beitr&#228;ge so schleppend. Hinzu kommt, dass euer Bronski ab kommendem Samstag in seinen wohlverdienten gro&#223;en Jahresurlaub startet. Ich werde erst am 28. September wieder da sein. In dieser Zeit wird das Bronski-Blog ruhen.

Im Grunde ruht es jetzt schon, denn ich kann mich ja kaum drum k&#252;mmern. Aber bis kommenden Freitag, also &#252;bermorgen, sind die Diskussionen noch offen, und es kann diskutiert werden. Und glaubt bitte nicht, dass das sinnlos ist, wenn die Schlie&#223;ung der Threads hier absehbar ist: Die Atomenergie-Diskussion werde ich nach meinem Urlaub sicher wieder ansto&#223;en - auch mit dem Input, den ihr hier jetzt noch leistet.

Es gr&#252;&#223;t euch alle herzlich

euer Bronski</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leute,</p>
<p>ein paar Worte in eigener Sache, off topic.</p>
<p>Euer aller Bronski ist krank. Deshalb geht das hier mit der Moderation eurer Beitr&#228;ge so schleppend. Hinzu kommt, dass euer Bronski ab kommendem Samstag in seinen wohlverdienten gro&#223;en Jahresurlaub startet. Ich werde erst am 28. September wieder da sein. In dieser Zeit wird das Bronski-Blog ruhen.</p>
<p>Im Grunde ruht es jetzt schon, denn ich kann mich ja kaum drum k&#252;mmern. Aber bis kommenden Freitag, also &#252;bermorgen, sind die Diskussionen noch offen, und es kann diskutiert werden. Und glaubt bitte nicht, dass das sinnlos ist, wenn die Schlie&#223;ung der Threads hier absehbar ist: Die Atomenergie-Diskussion werde ich nach meinem Urlaub sicher wieder ansto&#223;en - auch mit dem Input, den ihr hier jetzt noch leistet.</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t euch alle herzlich</p>
<p>euer Bronski</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: max wedell</title>
		<link>http://www.frblog.de/noten/#comment-19239</link>
		<dc:creator>max wedell</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 11:30:55 +0000</pubDate>
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		<description>Also so ganz unhinterfragt m&#246;chte ich aber, was hier und auch gern anderswo &#252;ber Frau Czerny gesagt wird, n&#228;mlich da&#223; entweder sie den Stein der Weisen der Schulp&#228;dagogik gefunden hat, oder so engagiert f&#252;r die Kinder ist wie eben sonst kaum ein anderer Lehrer, auch nicht &#252;bernehmen.

Das Problem ist, da&#223; man aufgrund der mageren Informationslage im Grunde keine Urteilsbasis hat, wenn man Behauptungen der Medien erstmal kritisch hinterfragen will, soweit sie die Qualit&#228;ten der Frau Czerny als Lehrerin angehen (was nicht unbedingt hei&#223;t, da&#223; sie keine hat, ich h&#228;tte nur gern Beweise, der hohe Notendurchschnitt der Kinder sind mir nicht Beweis genug, denn auch ein schlechter Lehrer kann problemlos gute Noten vergeben).

Laut taz hat das Rektorat der Lehrerin vorgeworfen: "Entweder sage sie Ergebnisse vor oder sie korrigiere falsch". Frau Czerny selber sagte in einem Monitorbeitrag auf die Fragestellung hin, wie denn ihr Erfolg zustandekommt: "Ich kann jedem Kind die Frage geben oder so formulieren, dass das Kind gut antworten kann, erfolgreich antworten kann, f&#252;r sich die R&#252;ckmeldung kriegt, ich mach das richtig."

Statt also unabh&#228;ngig von den F&#228;higkeiten des Kindes f&#252;r alle Kinder gleiche Fragen zu stellen, passt sie die Fragen auf die Kinder an, soda&#223; die Wahrscheinlichkeit, eine richtige Antwort zu erhalten, dann bei allen Kindern gleich hoch ist, egal wie das  individuelle K&#246;nnen ist.

Einem intelligenten Kind k&#246;nnte man z.B. die Frage stellen: "Was ist 10 mal 2?" Einem Kind, das nicht so weit ist, k&#246;nnte man dieselbe Frage stellen: "Was ist 10 mal 2, schau mal, das ist doch dasselbe wie 10 und 10, zusammenz&#228;hlen kannst du doch schon." Ist vielleicht ein schlechtes Beispiel, aber so in etwa.

Nun ist es in meinen Augen so, da&#223; nat&#252;rlich diese differenzierte Herangehensweise im Unterricht, also wenn gelernt wird, genau die Richtige ist. Sie motiviert die Kinder, sie erm&#246;glicht auch Lernschw&#228;cheren, zu motivierenden Erfolgserlebnissen zu kommen usw.

Eine solche Herangehensweise in Pr&#252;fungssituationen ist aber GRUNDFALSCH w&#228;re tats&#228;chlich so etwas wie "Vorsagen des Ergebnisses". Wenn die guten Pr&#252;fungsergebnisse der Kinder von Frau Czerny durch solche Differenzierungen BEIM PR&#220;FEN zustandekommen, stehe ich allerdings eher auf Seite der Schulleitung und ihrer Kollegen und meine dann: Gute Ergebnisse, die durch teilweises und mehr oder minder ausgepr&#228;gtes Vorsagen zustandekommen, sind nicht viel wert, mit sowas l&#252;gt man sich in die Tasche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also so ganz unhinterfragt m&#246;chte ich aber, was hier und auch gern anderswo &#252;ber Frau Czerny gesagt wird, n&#228;mlich da&#223; entweder sie den Stein der Weisen der Schulp&#228;dagogik gefunden hat, oder so engagiert f&#252;r die Kinder ist wie eben sonst kaum ein anderer Lehrer, auch nicht &#252;bernehmen.</p>
<p>Das Problem ist, da&#223; man aufgrund der mageren Informationslage im Grunde keine Urteilsbasis hat, wenn man Behauptungen der Medien erstmal kritisch hinterfragen will, soweit sie die Qualit&#228;ten der Frau Czerny als Lehrerin angehen (was nicht unbedingt hei&#223;t, da&#223; sie keine hat, ich h&#228;tte nur gern Beweise, der hohe Notendurchschnitt der Kinder sind mir nicht Beweis genug, denn auch ein schlechter Lehrer kann problemlos gute Noten vergeben).</p>
<p>Laut taz hat das Rektorat der Lehrerin vorgeworfen: &#8220;Entweder sage sie Ergebnisse vor oder sie korrigiere falsch&#8221;. Frau Czerny selber sagte in einem Monitorbeitrag auf die Fragestellung hin, wie denn ihr Erfolg zustandekommt: &#8220;Ich kann jedem Kind die Frage geben oder so formulieren, dass das Kind gut antworten kann, erfolgreich antworten kann, f&#252;r sich die R&#252;ckmeldung kriegt, ich mach das richtig.&#8221;</p>
<p>Statt also unabh&#228;ngig von den F&#228;higkeiten des Kindes f&#252;r alle Kinder gleiche Fragen zu stellen, passt sie die Fragen auf die Kinder an, soda&#223; die Wahrscheinlichkeit, eine richtige Antwort zu erhalten, dann bei allen Kindern gleich hoch ist, egal wie das  individuelle K&#246;nnen ist.</p>
<p>Einem intelligenten Kind k&#246;nnte man z.B. die Frage stellen: &#8220;Was ist 10 mal 2?&#8221; Einem Kind, das nicht so weit ist, k&#246;nnte man dieselbe Frage stellen: &#8220;Was ist 10 mal 2, schau mal, das ist doch dasselbe wie 10 und 10, zusammenz&#228;hlen kannst du doch schon.&#8221; Ist vielleicht ein schlechtes Beispiel, aber so in etwa.</p>
<p>Nun ist es in meinen Augen so, da&#223; nat&#252;rlich diese differenzierte Herangehensweise im Unterricht, also wenn gelernt wird, genau die Richtige ist. Sie motiviert die Kinder, sie erm&#246;glicht auch Lernschw&#228;cheren, zu motivierenden Erfolgserlebnissen zu kommen usw.</p>
<p>Eine solche Herangehensweise in Pr&#252;fungssituationen ist aber GRUNDFALSCH w&#228;re tats&#228;chlich so etwas wie &#8220;Vorsagen des Ergebnisses&#8221;. Wenn die guten Pr&#252;fungsergebnisse der Kinder von Frau Czerny durch solche Differenzierungen BEIM PR&#220;FEN zustandekommen, stehe ich allerdings eher auf Seite der Schulleitung und ihrer Kollegen und meine dann: Gute Ergebnisse, die durch teilweises und mehr oder minder ausgepr&#228;gtes Vorsagen zustandekommen, sind nicht viel wert, mit sowas l&#252;gt man sich in die Tasche.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: maat</title>
		<link>http://www.frblog.de/noten/#comment-19235</link>
		<dc:creator>maat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 18:42:02 +0000</pubDate>
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		<description>@b&#228;renstark

„Eine humane P&#228;dagogik braucht &#252;berhaupt keine Noten.“
Da m&#246;chte ich Ihnen widersprechen. Ob es Noten gibt oder keine, l&#228;sst erst mal keine R&#252;ckschl&#252;sse dar&#252;ber zu, wie human die betreffende Schulform ist. Schule wird von Menschen gemacht und die entscheidende Frage ist, wie mit den Sch&#252;lern in dieser Schule pers&#246;nlich umgegangen wird. Erf&#228;hrt jemand Trost und Zuwendung bei Misserfolgen, Lob und Anerkennung, wenn etwas gelingt und haben die Lehrkr&#228;fte Verst&#228;ndnis f&#252;r die Sorgen und N&#246;te ihrer Sch&#252;ler, kurz gesagt nehmen sie diese als Menschen in ihrer Gesamtheit wahr. Entscheidend ist also wie viel Raum den Noten im pers&#246;nlichen Umgang einger&#228;umt wird. Das Problem ist, dass Noten einen Stellenwert bekommen haben, der ihnen nicht zukommen d&#252;rfte. Sie entscheiden zu stark &#252;ber den Lebenslauf, wodurch h&#228;ufig von Eltern sehr starker Druck auf ihre Kinder aufgebaut wird. Wenn der Sch&#252;ler wei&#223;, dass die Mutter durchdreht, wenn er eine 3-4 nach Hause bringt, sieht er die Sache nat&#252;rlich nicht entspannt. Abiturienten, die ein bestimmtes Fach mit hohem NC studieren wollen, sind auf jeden Notenpunkt bedacht, um die betreffende Durchschnittsnote zu erreichen. G&#228;be es z.B. gen&#252;gend Studienpl&#228;tze  w&#228;re dieses Problem entsch&#228;rft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@b&#228;renstark</p>
<p>„Eine humane P&#228;dagogik braucht &#252;berhaupt keine Noten.“<br />
Da m&#246;chte ich Ihnen widersprechen. Ob es Noten gibt oder keine, l&#228;sst erst mal keine R&#252;ckschl&#252;sse dar&#252;ber zu, wie human die betreffende Schulform ist. Schule wird von Menschen gemacht und die entscheidende Frage ist, wie mit den Sch&#252;lern in dieser Schule pers&#246;nlich umgegangen wird. Erf&#228;hrt jemand Trost und Zuwendung bei Misserfolgen, Lob und Anerkennung, wenn etwas gelingt und haben die Lehrkr&#228;fte Verst&#228;ndnis f&#252;r die Sorgen und N&#246;te ihrer Sch&#252;ler, kurz gesagt nehmen sie diese als Menschen in ihrer Gesamtheit wahr. Entscheidend ist also wie viel Raum den Noten im pers&#246;nlichen Umgang einger&#228;umt wird. Das Problem ist, dass Noten einen Stellenwert bekommen haben, der ihnen nicht zukommen d&#252;rfte. Sie entscheiden zu stark &#252;ber den Lebenslauf, wodurch h&#228;ufig von Eltern sehr starker Druck auf ihre Kinder aufgebaut wird. Wenn der Sch&#252;ler wei&#223;, dass die Mutter durchdreht, wenn er eine 3-4 nach Hause bringt, sieht er die Sache nat&#252;rlich nicht entspannt. Abiturienten, die ein bestimmtes Fach mit hohem NC studieren wollen, sind auf jeden Notenpunkt bedacht, um die betreffende Durchschnittsnote zu erreichen. G&#228;be es z.B. gen&#252;gend Studienpl&#228;tze  w&#228;re dieses Problem entsch&#228;rft.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sabine Kiefner</title>
		<link>http://www.frblog.de/noten/#comment-19233</link>
		<dc:creator>Sabine Kiefner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 18:01:41 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist ein Armutszeugnis f&#252;r das deutsche Schulsystem, wenn engagierte LehrerInnen ausgebremst und zwangsversetzt werden und Elternmeinungen nicht geh&#246;rt bzw. &#252;bergangen werden. Eine solche Entscheidung dient nicht dem Wohl der Kinder, um die es in unserem Schulsystem vorrangig gehen sollte.
Hier werden Entscheidungen von oben herab gemacht, ohne die Menschen einzubeziehen, um die es geht. Wo k&#228;men wir auch hin, wenn Schule mal wieder Spa&#223; machen w&#252;rde und Kinder endlich einmal individuell so gef&#246;rdert w&#252;rden, wie es im Schulgesetz der einzelnen Bundesl&#228;nder verankert ist.

"Jeder junge Mensch hat ohne R&#252;cksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht 
auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle F&#246;rderung" 
*Schulgesetz NRW Paragraph 1, Abs.1* 

Wozu gibt es einen solchen Paragraphen, wenn Lehrer ihn nicht umsetzen d&#252;rfen bzw. ihre Arbeit verurteilt und der schulische Erfolg der Sch&#252;lerInnen durch effektive F&#246;rderung angezweifelt wird?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Armutszeugnis f&#252;r das deutsche Schulsystem, wenn engagierte LehrerInnen ausgebremst und zwangsversetzt werden und Elternmeinungen nicht geh&#246;rt bzw. &#252;bergangen werden. Eine solche Entscheidung dient nicht dem Wohl der Kinder, um die es in unserem Schulsystem vorrangig gehen sollte.<br />
Hier werden Entscheidungen von oben herab gemacht, ohne die Menschen einzubeziehen, um die es geht. Wo k&#228;men wir auch hin, wenn Schule mal wieder Spa&#223; machen w&#252;rde und Kinder endlich einmal individuell so gef&#246;rdert w&#252;rden, wie es im Schulgesetz der einzelnen Bundesl&#228;nder verankert ist.</p>
<p>&#8220;Jeder junge Mensch hat ohne R&#252;cksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht<br />
auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle F&#246;rderung&#8221;<br />
*Schulgesetz NRW Paragraph 1, Abs.1* </p>
<p>Wozu gibt es einen solchen Paragraphen, wenn Lehrer ihn nicht umsetzen d&#252;rfen bzw. ihre Arbeit verurteilt und der schulische Erfolg der Sch&#252;lerInnen durch effektive F&#246;rderung angezweifelt wird?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: max wedell</title>
		<link>http://www.frblog.de/noten/#comment-19230</link>
		<dc:creator>max wedell</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 14:02:41 +0000</pubDate>
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		<description>b&#228;renstark,

die praktizierte P&#228;dagogik eines Jahrzehnts ist verantwortlich, ich w&#252;rde fast schon sagen hauptverantwortlich f&#252;r die gesellschaftlichen Grundstimmungen zwei oder drei Jahrzehnte sp&#228;ter (alles ganz durchschnittlich gesehen und pi mal Daumen).

Wenn eine "humane P&#228;dagogik" in den 70ern des letzten Jahrhunderts die gesellschaftlich zu beobachtenden Stimmungen des vorigen und dieses Jahrzehnts hervorbrachten, dann war entweder die humane P&#228;dagogik nicht so human wie Du meinst, oder wurde eigentlich nicht angewendet, oder, auch das ist m&#246;glich, hat VERSAGT... oder der heutige "Zeitgeist" ist nicht so inhuman und auf ein Gegeneinander ausgerichtet wie Du meinst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>b&#228;renstark,</p>
<p>die praktizierte P&#228;dagogik eines Jahrzehnts ist verantwortlich, ich w&#252;rde fast schon sagen hauptverantwortlich f&#252;r die gesellschaftlichen Grundstimmungen zwei oder drei Jahrzehnte sp&#228;ter (alles ganz durchschnittlich gesehen und pi mal Daumen).</p>
<p>Wenn eine &#8220;humane P&#228;dagogik&#8221; in den 70ern des letzten Jahrhunderts die gesellschaftlich zu beobachtenden Stimmungen des vorigen und dieses Jahrzehnts hervorbrachten, dann war entweder die humane P&#228;dagogik nicht so human wie Du meinst, oder wurde eigentlich nicht angewendet, oder, auch das ist m&#246;glich, hat VERSAGT&#8230; oder der heutige &#8220;Zeitgeist&#8221; ist nicht so inhuman und auf ein Gegeneinander ausgerichtet wie Du meinst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bärenstark</title>
		<link>http://www.frblog.de/noten/#comment-19228</link>
		<dc:creator>bärenstark</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 07:44:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frblog.de/noten/#comment-19228</guid>
		<description>Eine Benotung ist nach Lernzielerreichung oder nach Gau&#223;scher Normalverteilung m&#246;glich. Beides aber widerspricht sich. Dazu die Lekt&#252;re: 
J&#252;rgen Wendeler: Standardarbeiten, Beltz.
Eine Klassenarbeit, in der alle Sch&#252;ler gute Noten habe, ist definitiv zu leicht.
Eine Klassenleistung, die in einem Vergleichstest &#252;ber dem Durchschnitt liegt, ist  nicht seri&#246;s! Das wei&#223; jeder, der den Schulalltag kennt. Zitat Br&#252;gelmann:
( AKS-Tagung  Hanau) Aus L&#228;ndern mit Vergleichsarbeiten ist bekannt, dass zum Anfang des Schuljahres die Besten zu Hause, am Ende die Schw&#228;chsten zu Hause bleiben !
Es ist schon seltsam : &#252;berall wird von Wettbewerb gesprochen , die Olympiade boomt , 
Konkurrenz ist geil, Pisa die p&#228;dagogische Bibel.  
Solange der Zeitgeist eine Konkurrenz-
Gesellschaft favorisiert, wird sich die auch in der Schule fortsetzen. Die Auslese erfolgt im Berufsleben, die Schule wird immer mehr zum Zulieferer daf&#252;r degradiert. Beklagt wird hier lediglich die Spielregel, Wettbewerb ist doch gewollt!
Eine humane P&#228;dagogik braucht &#252;berhaupt keine Noten. Dies hatten wir auch in Ans&#228;tzen in den zur Zeit verteufelten 68 ern und Folgejahren. 
Das Problem ist, dass keiner eigentlich wirklich wei&#223; , was Lernen ist. 
Zitat Thenort:
Die P&#228;dagogik  ist die einzige Wissenschaft, die den Gegenstand ihrer Forschung nicht definieren kann. Bleibt die Frage, wof&#252;r der Mensch was wie lernt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Benotung ist nach Lernzielerreichung oder nach Gau&#223;scher Normalverteilung m&#246;glich. Beides aber widerspricht sich. Dazu die Lekt&#252;re:<br />
J&#252;rgen Wendeler: Standardarbeiten, Beltz.<br />
Eine Klassenarbeit, in der alle Sch&#252;ler gute Noten habe, ist definitiv zu leicht.<br />
Eine Klassenleistung, die in einem Vergleichstest &#252;ber dem Durchschnitt liegt, ist  nicht seri&#246;s! Das wei&#223; jeder, der den Schulalltag kennt. Zitat Br&#252;gelmann:<br />
( AKS-Tagung  Hanau) Aus L&#228;ndern mit Vergleichsarbeiten ist bekannt, dass zum Anfang des Schuljahres die Besten zu Hause, am Ende die Schw&#228;chsten zu Hause bleiben !<br />
Es ist schon seltsam : &#252;berall wird von Wettbewerb gesprochen , die Olympiade boomt ,<br />
Konkurrenz ist geil, Pisa die p&#228;dagogische Bibel.<br />
Solange der Zeitgeist eine Konkurrenz-<br />
Gesellschaft favorisiert, wird sich die auch in der Schule fortsetzen. Die Auslese erfolgt im Berufsleben, die Schule wird immer mehr zum Zulieferer daf&#252;r degradiert. Beklagt wird hier lediglich die Spielregel, Wettbewerb ist doch gewollt!<br />
Eine humane P&#228;dagogik braucht &#252;berhaupt keine Noten. Dies hatten wir auch in Ans&#228;tzen in den zur Zeit verteufelten 68 ern und Folgejahren.<br />
Das Problem ist, dass keiner eigentlich wirklich wei&#223; , was Lernen ist.<br />
Zitat Thenort:<br />
Die P&#228;dagogik  ist die einzige Wissenschaft, die den Gegenstand ihrer Forschung nicht definieren kann. Bleibt die Frage, wof&#252;r der Mensch was wie lernt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Abgestrafte Lehrerin: Zu gut für dieses Schulsystem? &#171; Gegen Mobbing in der Schule</title>
		<link>http://www.frblog.de/noten/#comment-19226</link>
		<dc:creator>Abgestrafte Lehrerin: Zu gut für dieses Schulsystem? &#171; Gegen Mobbing in der Schule</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 21:06:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frblog.de/noten/#comment-19226</guid>
		<description>[...] der Absurdit&#228;t - Speybridge  Blo&#223; nicht zu viele Einser, bitte! - Landeselternausschuss Berlin Bronski - Das FR-Blog        Die W&#252;rde des Menschen ist unantastbar.  (Artikel 1 Abs.1 Grundgesetz)   [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] der Absurdit&#228;t - Speybridge  Blo&#223; nicht zu viele Einser, bitte! - Landeselternausschuss Berlin Bronski - Das FR-Blog        Die W&#252;rde des Menschen ist unantastbar.  (Artikel 1 Abs.1 Grundgesetz)   [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: maat</title>
		<link>http://www.frblog.de/noten/#comment-19225</link>
		<dc:creator>maat</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 20:32:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frblog.de/noten/#comment-19225</guid>
		<description>Zur Erg&#228;nzung m&#246;chte ich noch Folgendes anmerken. Es gibt verschiedene M&#246;glichkeiten, Leistungen von Sch&#252;lern zu messen. Bei den Zensuren spielt erst mal die Bezugsnorm eine Rolle, also z.B. die der Klasse oder die individuelle Bezugsnorm, d.h. dass der Sch&#252;ler an seinem eigenen Fortschritten gemessen wird. Eine andere M&#246;glichkeit ist die kriteriumsorientierte Benotung, bei der lediglich &#252;ber „Lernziel erreicht“ und „Lernziel nicht erreicht“ r&#252;ckgemeldet wird (ohne weitere Noten). Praktiziert wird im deutschen Regelschulsystem fast ausschlie&#223;lich die Notenvergabe mit der Bezugsnorm der Klasse. Die Nachteile liegen auf der Hand: Ein eher schwacher Sch&#252;ler bek&#228;me im Diktat eine sehr schlechte Note trotz enormer Lernfortschritte.(also z.B. 20 statt 30 Fehler oder wenn man weniger defizit&#228;r an die Sache rangeht: wesentlich mehr richtig geschriebene W&#246;rter als im Diktat zuvor). Das Kind m&#252;sste also ein Lob f&#252;r seinen Fortschritt erhalten statt dessen bekommt es aber ein „ungen&#252;gend“. Das l&#246;st nat&#252;rlich Frust aus. Gerade in der Grundschule w&#228;re daher die individuelle Bezugsnorm p&#228;dagogisch gesehen der bessere Weg oder die kriteriumsorientierte Beurteilung. Erst sp&#228;ter fangen die Sch&#252;ler an, sich gegenseitig miteinander zu vergleichen, weshalb sie h&#228;ufig auch dann frustriert sind, wenn man sie f&#252;r ihre Fortschritte lobt, sie aber sehen, dass ihre Arbeit wesentlich schlechter ist als die des begabten Freundes. Insbesondere die Jungen k&#246;nnen nach meiner Beobachtung damit sehr schlecht umgehen. Kinder im Grundschulalter freuen sich in der Regel, wenn ihnen etwas gelingt und sind grunds&#228;tzlich altersbedingt ausgesprochen begeisterungsf&#228;hig und motiviert. Man muss sie nicht mit Noten motivieren. Es sind die Eltern, die schon in der zweiten Klasse auf der Matte stehen und wissen wollen, ob das T&#246;chterlein denn auch aufs Gymnasium kommen wird. Teilweise wird ein enormer Druck auf die Grundschullehrer ausge&#252;bt von durchgedrehten Mittelschichtseltern. Es scheint einen Konsens dar&#252;ber zu geben, dass alle Menschen, die in ihrem Leben keine Hochschulzugangsberechtigung erwerben, sowieso in der Gosse landen werden und als Totalversager auf ihr Lebensgl&#252;ck verzichten m&#252;ssen. Die Zensuren in der Grundschule drehen sich also in erster Linie darum, auf welcher Schule das Kind einmal landen wird, verbunden mit Zukunftschancen, Arbeitsplatzsicherheit und Gl&#252;cksversprechen. Da im Bereich der Bildungspolitik viele ihr parteipolitisches S&#252;ppchen kochen, wird das Thema Schule in den Medien, wo es als Dauerthema auf und nieder wabert auch selten ideologiefrei diskutiert. Trotz berechtigter Kritik an unserem Schulsystem insbesondere an der mangelnden Chancengleicheit, m&#246;chte ich zu bedenken geben, dass es nat&#252;rlich heute auch schon verschiedene Wege gibt a) zum pers&#246;nlichen Gl&#252;ck und b) zum Abitur. Gerade f&#252;r technische Berufe, ist ein Realschulabschluss mit anschlie&#223;endem technischem Gymnasium oder eine Lehre und anschlie&#223;ender technischer Oberschule sinnvoller als ein altsprachliches Gymnasium. Die ganze &#220;bergangsproblematik von der Grundschule auf weiterf&#252;hrende Schulen w&#252;rde sich wesentlich dadurch entsch&#228;rfen, wenn das Abitur nicht die einzige Zulassungsberechtigung zum Studium w&#228;re, d.h. dass auch andere berufliche Qualifikationen dazu berechtigen w&#252;rden. So k&#246;nnte eine Krankenschwester, Medizin studieren, ohne vorher noch langwierig neben dem Beruf das Abitur nachholen zu m&#252;ssen. Ein Sch&#252;ler mit Hauptschulabschluss und einer Ausbildung als Mechaniker k&#246;nnte mit entsprechender beruflicher Qualifikation und begleitenden Fortbildungen ein Maschinenbaustudium absolvieren. Solche Modelle gibt es teilweise schon versuchsweise, ich wei&#223; leider nicht mehr in welchem Bundesland. Ausgebaut w&#252;rde dies ein wesentlicher Schritt zur sozialen Gerechtigkeit darstellen. Es w&#252;rde auch endlich der Verkl&#228;rung des Gymnasium als Schl&#252;ssel zum privaten Gl&#252;ck, Reichtum und  Sch&#246;nheit ein Ende setzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Erg&#228;nzung m&#246;chte ich noch Folgendes anmerken. Es gibt verschiedene M&#246;glichkeiten, Leistungen von Sch&#252;lern zu messen. Bei den Zensuren spielt erst mal die Bezugsnorm eine Rolle, also z.B. die der Klasse oder die individuelle Bezugsnorm, d.h. dass der Sch&#252;ler an seinem eigenen Fortschritten gemessen wird. Eine andere M&#246;glichkeit ist die kriteriumsorientierte Benotung, bei der lediglich &#252;ber „Lernziel erreicht“ und „Lernziel nicht erreicht“ r&#252;ckgemeldet wird (ohne weitere Noten). Praktiziert wird im deutschen Regelschulsystem fast ausschlie&#223;lich die Notenvergabe mit der Bezugsnorm der Klasse. Die Nachteile liegen auf der Hand: Ein eher schwacher Sch&#252;ler bek&#228;me im Diktat eine sehr schlechte Note trotz enormer Lernfortschritte.(also z.B. 20 statt 30 Fehler oder wenn man weniger defizit&#228;r an die Sache rangeht: wesentlich mehr richtig geschriebene W&#246;rter als im Diktat zuvor). Das Kind m&#252;sste also ein Lob f&#252;r seinen Fortschritt erhalten statt dessen bekommt es aber ein „ungen&#252;gend“. Das l&#246;st nat&#252;rlich Frust aus. Gerade in der Grundschule w&#228;re daher die individuelle Bezugsnorm p&#228;dagogisch gesehen der bessere Weg oder die kriteriumsorientierte Beurteilung. Erst sp&#228;ter fangen die Sch&#252;ler an, sich gegenseitig miteinander zu vergleichen, weshalb sie h&#228;ufig auch dann frustriert sind, wenn man sie f&#252;r ihre Fortschritte lobt, sie aber sehen, dass ihre Arbeit wesentlich schlechter ist als die des begabten Freundes. Insbesondere die Jungen k&#246;nnen nach meiner Beobachtung damit sehr schlecht umgehen. Kinder im Grundschulalter freuen sich in der Regel, wenn ihnen etwas gelingt und sind grunds&#228;tzlich altersbedingt ausgesprochen begeisterungsf&#228;hig und motiviert. Man muss sie nicht mit Noten motivieren. Es sind die Eltern, die schon in der zweiten Klasse auf der Matte stehen und wissen wollen, ob das T&#246;chterlein denn auch aufs Gymnasium kommen wird. Teilweise wird ein enormer Druck auf die Grundschullehrer ausge&#252;bt von durchgedrehten Mittelschichtseltern. Es scheint einen Konsens dar&#252;ber zu geben, dass alle Menschen, die in ihrem Leben keine Hochschulzugangsberechtigung erwerben, sowieso in der Gosse landen werden und als Totalversager auf ihr Lebensgl&#252;ck verzichten m&#252;ssen. Die Zensuren in der Grundschule drehen sich also in erster Linie darum, auf welcher Schule das Kind einmal landen wird, verbunden mit Zukunftschancen, Arbeitsplatzsicherheit und Gl&#252;cksversprechen. Da im Bereich der Bildungspolitik viele ihr parteipolitisches S&#252;ppchen kochen, wird das Thema Schule in den Medien, wo es als Dauerthema auf und nieder wabert auch selten ideologiefrei diskutiert. Trotz berechtigter Kritik an unserem Schulsystem insbesondere an der mangelnden Chancengleicheit, m&#246;chte ich zu bedenken geben, dass es nat&#252;rlich heute auch schon verschiedene Wege gibt a) zum pers&#246;nlichen Gl&#252;ck und b) zum Abitur. Gerade f&#252;r technische Berufe, ist ein Realschulabschluss mit anschlie&#223;endem technischem Gymnasium oder eine Lehre und anschlie&#223;ender technischer Oberschule sinnvoller als ein altsprachliches Gymnasium. Die ganze &#220;bergangsproblematik von der Grundschule auf weiterf&#252;hrende Schulen w&#252;rde sich wesentlich dadurch entsch&#228;rfen, wenn das Abitur nicht die einzige Zulassungsberechtigung zum Studium w&#228;re, d.h. dass auch andere berufliche Qualifikationen dazu berechtigen w&#252;rden. So k&#246;nnte eine Krankenschwester, Medizin studieren, ohne vorher noch langwierig neben dem Beruf das Abitur nachholen zu m&#252;ssen. Ein Sch&#252;ler mit Hauptschulabschluss und einer Ausbildung als Mechaniker k&#246;nnte mit entsprechender beruflicher Qualifikation und begleitenden Fortbildungen ein Maschinenbaustudium absolvieren. Solche Modelle gibt es teilweise schon versuchsweise, ich wei&#223; leider nicht mehr in welchem Bundesland. Ausgebaut w&#252;rde dies ein wesentlicher Schritt zur sozialen Gerechtigkeit darstellen. Es w&#252;rde auch endlich der Verkl&#228;rung des Gymnasium als Schl&#252;ssel zum privaten Gl&#252;ck, Reichtum und  Sch&#246;nheit ein Ende setzen.</p>
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		<title>Von: max wedell</title>
		<link>http://www.frblog.de/noten/#comment-19224</link>
		<dc:creator>max wedell</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 20:22:28 +0000</pubDate>
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		<description>"Dort werden anders als scheinbar in den meisten anderen Bundesl&#228;ndern die Pr&#252;fungsarbeiten nicht an der gleichen Schule zweitkorrigiert, sondern extern und v&#246;llig annonym, d.h. der Zweitkorrektur einer fremden Schule muss eine Sch&#252;lerarbeit korrigieren, von der er weder weiss von welcher Schule diese kommt noch ob der Sch&#252;ler weiblich, m&#228;nnlich, Arztsohn oder Migrantentochter ist."

Eine kleine aus dem Leben gegriffene Anekdote meinerseits dazu, die illustriert, das obiges System wirklich Vorteile hat:

In meiner Schulzeit, den &#252;blichen jugendlichen Bl&#246;dsinn im Kopf, z&#252;ndelte ich in einer Freistunde, zusammen mit anderen "Spezialisten", mit besonderen chemischen Substanzen und viel Rauchentwicklung vor einem Klassenzimmer herum, in dem Unterricht stattfand. Die Lehrerin der Klasse versetzte der pl&#246;tzliche massenhafte Rauch in helle Panik, sie dachte, die im Keller befindliche Heizung w&#228;re explodiert und st&#252;nde in Flammen. Wir wurden dingfest gemacht und in Folge einzeln erst vor den strengen Direktor, dann vors versammelte Lehrerkollegium zitiert. Dort hielt ich mich im Kreuzverh&#246;r so tapfer, da&#223; die Mehrheit der Lehrer nach kurzem schon feixte und die p&#228;dagogischen Absichten damit untergruben. Die Lehrerin, die sozusagen das Opfer war, konnte mir dies jedoch nie verzeihen, kuckte auch weiter b&#246;se, sobald ich ihr &#252;ber den Weg lief usw. In der m&#252;ndlichen Abiturpr&#252;fung in "Gemeinschaftskunde" sa&#223; dann diese Lehrerin auf einmal unversehens vor mir, und wollte von mir etwas wissen. Unn&#246;tig zu sagen, das konnte irgendwie nur eine 5 ergeben, was es dann auch tat (die Jahre vorher pendelte ich im Fach zwischen 2 und 3).

Ich will damit sagen: Die Welt ist voller Ungerechtigkeiten, das muss nicht immer "Standesd&#252;nkel" sein... oder bin ich immer noch der trotzige Junge und das war eigentlich die gerechte Strafe, ich hab es nur nicht begriffen? :D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dort werden anders als scheinbar in den meisten anderen Bundesl&#228;ndern die Pr&#252;fungsarbeiten nicht an der gleichen Schule zweitkorrigiert, sondern extern und v&#246;llig annonym, d.h. der Zweitkorrektur einer fremden Schule muss eine Sch&#252;lerarbeit korrigieren, von der er weder weiss von welcher Schule diese kommt noch ob der Sch&#252;ler weiblich, m&#228;nnlich, Arztsohn oder Migrantentochter ist.&#8221;</p>
<p>Eine kleine aus dem Leben gegriffene Anekdote meinerseits dazu, die illustriert, das obiges System wirklich Vorteile hat:</p>
<p>In meiner Schulzeit, den &#252;blichen jugendlichen Bl&#246;dsinn im Kopf, z&#252;ndelte ich in einer Freistunde, zusammen mit anderen &#8220;Spezialisten&#8221;, mit besonderen chemischen Substanzen und viel Rauchentwicklung vor einem Klassenzimmer herum, in dem Unterricht stattfand. Die Lehrerin der Klasse versetzte der pl&#246;tzliche massenhafte Rauch in helle Panik, sie dachte, die im Keller befindliche Heizung w&#228;re explodiert und st&#252;nde in Flammen. Wir wurden dingfest gemacht und in Folge einzeln erst vor den strengen Direktor, dann vors versammelte Lehrerkollegium zitiert. Dort hielt ich mich im Kreuzverh&#246;r so tapfer, da&#223; die Mehrheit der Lehrer nach kurzem schon feixte und die p&#228;dagogischen Absichten damit untergruben. Die Lehrerin, die sozusagen das Opfer war, konnte mir dies jedoch nie verzeihen, kuckte auch weiter b&#246;se, sobald ich ihr &#252;ber den Weg lief usw. In der m&#252;ndlichen Abiturpr&#252;fung in &#8220;Gemeinschaftskunde&#8221; sa&#223; dann diese Lehrerin auf einmal unversehens vor mir, und wollte von mir etwas wissen. Unn&#246;tig zu sagen, das konnte irgendwie nur eine 5 ergeben, was es dann auch tat (die Jahre vorher pendelte ich im Fach zwischen 2 und 3).</p>
<p>Ich will damit sagen: Die Welt ist voller Ungerechtigkeiten, das muss nicht immer &#8220;Standesd&#252;nkel&#8221; sein&#8230; oder bin ich immer noch der trotzige Junge und das war eigentlich die gerechte Strafe, ich hab es nur nicht begriffen? :D</p>
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