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	<title>Kommentare zu: Diplomatisch heikel, aber ehrenwert</title>
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	<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 20:47:22 +0000</pubDate>
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		<title>Von: rü</title>
		<link>http://www.frblog.de/langer/#comment-22536</link>
		<dc:creator>rü</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 06:27:48 +0000</pubDate>
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		<description>Warum regt sich Welt wieder so auf? Dieses Kreuz  - das Kreuz mit dem Kreuz -  ist doch nix weltbewegendes mehr, bekommen sogar Schauspieler. Eine Auszeichnung ist das doch nicht mehr, mehr so eine Art Massenflohmarktartikel. Die Vorgehensweise der Verleihung wie in den Talkshows: Ich interviewe dich, du dann mich. 

Ich wollte das Ding net abgemalt haben, irgendwo h&#246;rt der Spa&#223; in und mit DE auf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum regt sich Welt wieder so auf? Dieses Kreuz  - das Kreuz mit dem Kreuz -  ist doch nix weltbewegendes mehr, bekommen sogar Schauspieler. Eine Auszeichnung ist das doch nicht mehr, mehr so eine Art Massenflohmarktartikel. Die Vorgehensweise der Verleihung wie in den Talkshows: Ich interviewe dich, du dann mich. </p>
<p>Ich wollte das Ding net abgemalt haben, irgendwo h&#246;rt der Spa&#223; in und mit DE auf.</p>
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		<title>Von: Abraham</title>
		<link>http://www.frblog.de/langer/#comment-22521</link>
		<dc:creator>Abraham</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 17:08:21 +0000</pubDate>
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		<description>@ # 7 Sigurd Schmidt

Ihr Behauptung, "die Staatsr&#228;son Israels schlie&#223;t ... einen „Vergleich“ mit den Pal&#228;stinensern aus", ist nachweislich falsch. Die Auffassungen der Regierung Netanjahu sind nicht identisch mit einer "Staatsr&#228;son Israels", und selbst in der in der jetzigen israelischen Regierungskoalition ist die Siedlungspolitik umstritten. Die Kadima unter Zipi Livny ist mit ihrem ausdr&#252;cklichen Bekenntnis zur Zwei-Staaten-L&#246;sung und zum R&#252;ckzug aus den besetzten Gebieten die st&#228;rkste Knesetfraktion geworden. Aus Umfragen ist bekannt, dass beide Positionen eine deutliche Mehrheit der Israelis teilt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ # 7 Sigurd Schmidt</p>
<p>Ihr Behauptung, &#8220;die Staatsr&#228;son Israels schlie&#223;t &#8230; einen „Vergleich“ mit den Pal&#228;stinensern aus&#8221;, ist nachweislich falsch. Die Auffassungen der Regierung Netanjahu sind nicht identisch mit einer &#8220;Staatsr&#228;son Israels&#8221;, und selbst in der in der jetzigen israelischen Regierungskoalition ist die Siedlungspolitik umstritten. Die Kadima unter Zipi Livny ist mit ihrem ausdr&#252;cklichen Bekenntnis zur Zwei-Staaten-L&#246;sung und zum R&#252;ckzug aus den besetzten Gebieten die st&#228;rkste Knesetfraktion geworden. Aus Umfragen ist bekannt, dass beide Positionen eine deutliche Mehrheit der Israelis teilt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Paul Ney</title>
		<link>http://www.frblog.de/langer/#comment-22518</link>
		<dc:creator>Paul Ney</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 15:14:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frblog.de/?p=1362#comment-22518</guid>
		<description>Ein paar n&#252;tzliche Links zum Thema. "H!W" ist durch den bekannten Ausdruck "http :// www" zu ersetzen (sonst bleibt der Beitrag wg. URL-Pr&#252;fung h&#228;ngen).

H!W.israel-palaestina.de/Nahostkonflikt-Artikel/Felicia-Langer-Verdienstkreuz.htm == Offizielle Texte vom 16.07.2009, Laudatio und Dankensrede

H!W.spiegel.de/media/0,4906,21247,00.pdf == Ralph Giordanos Fax an den Bundespr&#228;sidenten vom 21.07.2009 14:03

H!W.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,637579,00.html == Spiegel-Interview mit Micha Brumlik vom 22.07.2009

H!W.freitag.de/kultur/0930-felicia-langer-ralph-giordano-bundesverdienstkreuz == Offener Brief der Freitag-Redaktion an Ralph Giordano vom 23.07.2009 14:15, mit &#252;ber 100 Kommentaren</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar n&#252;tzliche Links zum Thema. &#8220;H!W&#8221; ist durch den bekannten Ausdruck &#8220;http :// www&#8221; zu ersetzen (sonst bleibt der Beitrag wg. URL-Pr&#252;fung h&#228;ngen).</p>
<p>H!W.israel-palaestina.de/Nahostkonflikt-Artikel/Felicia-Langer-Verdienstkreuz.htm == Offizielle Texte vom 16.07.2009, Laudatio und Dankensrede</p>
<p>H!W.spiegel.de/media/0,4906,21247,00.pdf == Ralph Giordanos Fax an den Bundespr&#228;sidenten vom 21.07.2009 14:03</p>
<p>H!W.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,637579,00.html == Spiegel-Interview mit Micha Brumlik vom 22.07.2009</p>
<p>H!W.freitag.de/kultur/0930-felicia-langer-ralph-giordano-bundesverdienstkreuz == Offener Brief der Freitag-Redaktion an Ralph Giordano vom 23.07.2009 14:15, mit &#252;ber 100 Kommentaren</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sigurd Schmidt</title>
		<link>http://www.frblog.de/langer/#comment-22517</link>
		<dc:creator>Sigurd Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 13:41:00 +0000</pubDate>
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		<description>Gerold Hefele fordert von der Bundesregierung und insbesondere von der Kanzlerin deutliche Worte an die Adresse Israels, eine konstruktivere Haltung im Ausgleich mit den Pal&#228;stinensern einzunehmen. Dieser Appell ist gut gemeint, verfehlt aber die Sachlage. Die Staatsr&#228;son Israels schlie&#223;t n&#228;mlich einen „Vergleich“ mit den Pal&#228;stinensern aus, wie sich aus dem unver&#228;ndert fort gehenden Siedlungsproze&#223; der Israelis im Westjordanland zwingend ergibt. Israel w&#252;rde einem autonomen pal&#228;stinensischen Staat auch niemals die vollen Souver&#228;nit&#228;tsrechte zugestehen, so da&#223; sich schon allein daraus eine Perpetuierung des Konfliktes erg&#228;be. Dennoch kann Deutschland unm&#246;glich Israel irgendwelche Ratschl&#228;ge erteilen. Allein Washington ist legitimiert und als  alleinige echte Schutzmacht in der Lage, auf Israel m&#228;&#223;igend einzuwirken. Dieses von Berlin zu erwarten ist nicht nur unklug sondern reicht an Hybris heran, wenn man die deutsch-j&#252;dische Geschichte vor Augen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerold Hefele fordert von der Bundesregierung und insbesondere von der Kanzlerin deutliche Worte an die Adresse Israels, eine konstruktivere Haltung im Ausgleich mit den Pal&#228;stinensern einzunehmen. Dieser Appell ist gut gemeint, verfehlt aber die Sachlage. Die Staatsr&#228;son Israels schlie&#223;t n&#228;mlich einen „Vergleich“ mit den Pal&#228;stinensern aus, wie sich aus dem unver&#228;ndert fort gehenden Siedlungsproze&#223; der Israelis im Westjordanland zwingend ergibt. Israel w&#252;rde einem autonomen pal&#228;stinensischen Staat auch niemals die vollen Souver&#228;nit&#228;tsrechte zugestehen, so da&#223; sich schon allein daraus eine Perpetuierung des Konfliktes erg&#228;be. Dennoch kann Deutschland unm&#246;glich Israel irgendwelche Ratschl&#228;ge erteilen. Allein Washington ist legitimiert und als  alleinige echte Schutzmacht in der Lage, auf Israel m&#228;&#223;igend einzuwirken. Dieses von Berlin zu erwarten ist nicht nur unklug sondern reicht an Hybris heran, wenn man die deutsch-j&#252;dische Geschichte vor Augen hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Leif Eriksson: ein Historiker, Germanist und Amerikanist oder ein linkssozi? &#171; Sendungsbewusstsein</title>
		<link>http://www.frblog.de/langer/#comment-22515</link>
		<dc:creator>Leif Eriksson: ein Historiker, Germanist und Amerikanist oder ein linkssozi? &#171; Sendungsbewusstsein</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 13:16:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Texte. Der eine ist bei der Frankfurter Rundschau online erschienen &#8211; als ein Blogkommentar (Link), mit der Einf&#252;hrung: Kommentar von: linkssozi Geschrieben am 25. Juli 2009 um 13:08 Uhr  Der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Texte. Der eine ist bei der Frankfurter Rundschau online erschienen &#8211; als ein Blogkommentar (Link), mit der Einf&#252;hrung: Kommentar von: linkssozi Geschrieben am 25. Juli 2009 um 13:08 Uhr  Der [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Abraham</title>
		<link>http://www.frblog.de/langer/#comment-22514</link>
		<dc:creator>Abraham</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 11:55:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frblog.de/?p=1362#comment-22514</guid>
		<description>In Bezug auf den israelisch-pal&#228;stinensischen Konflikt irrt Arno Widmann in seiner im Einleitungstext von Bronski zitierten „Stellungnahme“ gleich mehrfach. Einer friedlichen L&#246;sung kommt man nur n&#228;her, wenn die Rechte beider Seiten anerkannt werden. Einseitige Schuldzuweisungen helfen nicht weiter, die Kette der Gewalt und Gegengewalt durchzubrechen.
Wenn Widmann die Gr&#252;ndung des Staates Israel als ein St&#252;ck europ&#228;ischer Kolonialgeschichte bezeichnet, so vereinfacht er grob einen weit komplexer abgelaufenen geschichtlichen Prozess, bei dem die Flucht und Vertreibung der Pal&#228;stinenser keineswegs vorprogrammiert war.
Unakzeptabel ist aber Widmanns Versuch, das Existenzrecht Israels dadurch in Frage zu stellen, in dem er eine historische Kontinuit&#228;t des j&#252;dischen Volkes bestreitet. Ob es biologische Verbindungen zwischen den nach dem Bar-Kochba-Aufstand aus der r&#246;mischen Provinz Pal&#228;stina im 2. Jahrhundert vertriebenen Juden und den heutigen Juden gibt, ist dabei unwesentlich, obwohl genetische Untersuchungen auf einen gemeinsamen Ursprung hindeuten. Das j&#252;dische Volk (Am Jisrael) definiert sich in der rabbinischen Tradition – deren Kontinuit&#228;t von der Talmudzeit &#252;ber das Mittelalter bis in unsere Zeit unbestreitbar reicht – ohnehin nicht biologisch, sondern durch den Bund Gottes. Daher sind auch Konvertiten gehalten, sich als Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs (sowie Sarahs, Rebeccas, Rachels und Leas) zu betrachten. Die Bindung an das Land Israel ist ein Teil dieser religi&#246;sen Tradition, die der politische Zionismus unter dem Eindruck von Judenpogromen in Osteuropa und des zunehmenden Antisemitismus in Westeuropa in die Begriffswelt nationaler Bewegungen des 19. Jahrhunderts &#252;bersetzt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Bezug auf den israelisch-pal&#228;stinensischen Konflikt irrt Arno Widmann in seiner im Einleitungstext von Bronski zitierten „Stellungnahme“ gleich mehrfach. Einer friedlichen L&#246;sung kommt man nur n&#228;her, wenn die Rechte beider Seiten anerkannt werden. Einseitige Schuldzuweisungen helfen nicht weiter, die Kette der Gewalt und Gegengewalt durchzubrechen.<br />
Wenn Widmann die Gr&#252;ndung des Staates Israel als ein St&#252;ck europ&#228;ischer Kolonialgeschichte bezeichnet, so vereinfacht er grob einen weit komplexer abgelaufenen geschichtlichen Prozess, bei dem die Flucht und Vertreibung der Pal&#228;stinenser keineswegs vorprogrammiert war.<br />
Unakzeptabel ist aber Widmanns Versuch, das Existenzrecht Israels dadurch in Frage zu stellen, in dem er eine historische Kontinuit&#228;t des j&#252;dischen Volkes bestreitet. Ob es biologische Verbindungen zwischen den nach dem Bar-Kochba-Aufstand aus der r&#246;mischen Provinz Pal&#228;stina im 2. Jahrhundert vertriebenen Juden und den heutigen Juden gibt, ist dabei unwesentlich, obwohl genetische Untersuchungen auf einen gemeinsamen Ursprung hindeuten. Das j&#252;dische Volk (Am Jisrael) definiert sich in der rabbinischen Tradition – deren Kontinuit&#228;t von der Talmudzeit &#252;ber das Mittelalter bis in unsere Zeit unbestreitbar reicht – ohnehin nicht biologisch, sondern durch den Bund Gottes. Daher sind auch Konvertiten gehalten, sich als Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs (sowie Sarahs, Rebeccas, Rachels und Leas) zu betrachten. Die Bindung an das Land Israel ist ein Teil dieser religi&#246;sen Tradition, die der politische Zionismus unter dem Eindruck von Judenpogromen in Osteuropa und des zunehmenden Antisemitismus in Westeuropa in die Begriffswelt nationaler Bewegungen des 19. Jahrhunderts &#252;bersetzt hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Abraham</title>
		<link>http://www.frblog.de/langer/#comment-22513</link>
		<dc:creator>Abraham</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 09:56:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frblog.de/?p=1362#comment-22513</guid>
		<description>Zur Diskussion um Frau Langer kann ich nur auf den Kommentar "Emp&#246;rungen und Eitelkeiten" G&#252;nther Bernd Ginzel im SWR2 Journal am Morgen vom 21.7.2009 verweisen:

"Christen empfinden es oft als ihr Altes Testament, die Hebr&#228;ische Bibel. Vieles kann man dort finden, das von bleibender Aktualit&#228;t ist. Denn als der Herr sein Volk Israel vor langer Zeit aus der Knechtschaft der &#196;gypter befreite und mit ihm in der W&#252;ste Sinai einen Bund schloss, gab er den Seinen viele kluge Ratschl&#228;ge, Weisungen, die von Israel flei&#223;ig gesammelt, die Grundlage der Heiligen Schrift bilden:  „Und bedr&#252;cke den Fremdling nicht; denn ihr wisst, wie es den Fremdlingen zumute ist; denn ihr seid Fremdlinge gewesen im Land &#196;gypten.“ 

Ja, Israel wei&#223;, wie es dem Fremdling zumute ist, zumal 3000 Jahre sp&#228;ter in der Zeit der Schoa aus stolzen Deutschen oder patriotischen Polen quasi &#252;ber Nacht Fremdlinge wurden, rechtlos, gedem&#252;tigt, verfolgt. Eine von ihnen war die junge J&#252;din Felicia-Amalia, Jahrgang 1930, aus Tarnow. Mit ihrer Familie fl&#252;chtete sie 1939 in die UdSSR, heiratete nach dem Krieg eine &#220;berlebenden der Lager, Mieciu Langer, und wanderte mit ihm in das soeben gegr&#252;ndete Israel aus. Sp&#228;t nahm sie dort ein Studium auf, wurde 1965 Rechtsanw&#228;ltin, war Mitglied der Kommunistischen Partei Israels und konzentrierte ihre Arbeit nach dem Sechs-Tage-Krieg auf die Verteidigung von Pal&#228;stinensern. Politisch und juristisch stand sie in heftiger Opposition zu den Herrschenden und auf der Seite der Schwachen. Getreu dem alten Gebot, das da lautet:„Der Fremdling, der sich bei euch aufh&#228;lt, soll euch gelten, als w&#228;re er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“

Felicia Langer wurde eine k&#228;mpferische Menschenrechtlerin. Als Israelin nahm sie Partei f&#252;r die Pal&#228;stinenser, wurde gehasst und verehrt. Sie wollte provozieren, nahm sich das Recht, als Israelin in Israel die Regierung Israels zu kritisieren, einseitig, unausgewogen, voller Wut. Doch dann verlie&#223; sie Israel, wanderte nach Deutschland aus. 

Und fern der Heimat wurde ihre Kritik schal, die einst bei&#223;ende Einseitigkeit gegen&#252;ber dem „Apartheidsstaat Israel“, f&#252;r die sie in Israel so viele bewunderten, jetzt wirkte sie eher peinlich. Felicia Langer, so ihre Kritiker, hat die Israelkritik zum Beruf gemacht, eine Stimme aus dem idyllischen T&#252;bingen, die im fernen Israel und Pal&#228;stina nicht mehr geh&#246;rt wird, nichts mehr bewirken kann, die aber deutsche Bewunderer um sich zu scharen vermag. Und sie rieb  sich gen&#252;sslich an den Israel freundlichen j&#252;dischen Gemeinden, die in ihr wiederum den Leibhaftigen zu bek&#228;mpfen schienen – bis es ruhig wurde um sie  – bis der Bundespr&#228;sident im fernen Berlin beschloss, ihr das Bundesverdienstkreuz zu verleihen.

Die linke Israelkritik feiert die Auszeichnung als sp&#228;te Anerkennung und die Junge Welt giftet in alter DDR-Rhetorik: „Die Ehrung entspricht vor allem nicht der Einstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, welche die Komplizenschaft mit dem zionistischen Staat als Teil der deutschen Staatsr&#228;son bezeichnet, was von Frau Langer &#252;brigens als »skandal&#246;s« empfunden wird.“ Ende des Zitats. Und aus K&#246;ln meldet sich, wie stets bei solchen Anl&#228;ssen, der greise Ralph Giordano: Langers Lebensleistung, so erkl&#228;rt der Auch-Bundesverdientskreuztr&#228;ger,  bestehe in einer „notorischen T&#228;uschung ihres Publikums &#252;ber Totalit&#228;t und Kausalit&#228;t des Nahostkonfliktes“.

Und munter schlagen sie jetzt alle auf einander ein, rhetorisch hochger&#252;stet: „Militanter und fanatischer Israelhass,“ so einer der Vizepr&#228;sidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland. „Bedeutungslos, wie die gef&#228;rbten Haare von Frau Knobloch“ antwortet ein Sympathisant von Frau Langer in der Zeitschrift Die Linke. Das Niveau l&#228;sst sich kaum noch steigern! Ach ja, es soll den Kombattanten um Frieden und Gerechtigkeit gehen – nun ja: Eine deutsche Pr&#252;gelei, die Israelis und Pal&#228;stinensern den Weg zu Dialog und zum Miteinander &#246;ffnen soll? Nebbich."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Diskussion um Frau Langer kann ich nur auf den Kommentar &#8220;Emp&#246;rungen und Eitelkeiten&#8221; G&#252;nther Bernd Ginzel im SWR2 Journal am Morgen vom 21.7.2009 verweisen:</p>
<p>&#8220;Christen empfinden es oft als ihr Altes Testament, die Hebr&#228;ische Bibel. Vieles kann man dort finden, das von bleibender Aktualit&#228;t ist. Denn als der Herr sein Volk Israel vor langer Zeit aus der Knechtschaft der &#196;gypter befreite und mit ihm in der W&#252;ste Sinai einen Bund schloss, gab er den Seinen viele kluge Ratschl&#228;ge, Weisungen, die von Israel flei&#223;ig gesammelt, die Grundlage der Heiligen Schrift bilden:  „Und bedr&#252;cke den Fremdling nicht; denn ihr wisst, wie es den Fremdlingen zumute ist; denn ihr seid Fremdlinge gewesen im Land &#196;gypten.“ </p>
<p>Ja, Israel wei&#223;, wie es dem Fremdling zumute ist, zumal 3000 Jahre sp&#228;ter in der Zeit der Schoa aus stolzen Deutschen oder patriotischen Polen quasi &#252;ber Nacht Fremdlinge wurden, rechtlos, gedem&#252;tigt, verfolgt. Eine von ihnen war die junge J&#252;din Felicia-Amalia, Jahrgang 1930, aus Tarnow. Mit ihrer Familie fl&#252;chtete sie 1939 in die UdSSR, heiratete nach dem Krieg eine &#220;berlebenden der Lager, Mieciu Langer, und wanderte mit ihm in das soeben gegr&#252;ndete Israel aus. Sp&#228;t nahm sie dort ein Studium auf, wurde 1965 Rechtsanw&#228;ltin, war Mitglied der Kommunistischen Partei Israels und konzentrierte ihre Arbeit nach dem Sechs-Tage-Krieg auf die Verteidigung von Pal&#228;stinensern. Politisch und juristisch stand sie in heftiger Opposition zu den Herrschenden und auf der Seite der Schwachen. Getreu dem alten Gebot, das da lautet:„Der Fremdling, der sich bei euch aufh&#228;lt, soll euch gelten, als w&#228;re er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“</p>
<p>Felicia Langer wurde eine k&#228;mpferische Menschenrechtlerin. Als Israelin nahm sie Partei f&#252;r die Pal&#228;stinenser, wurde gehasst und verehrt. Sie wollte provozieren, nahm sich das Recht, als Israelin in Israel die Regierung Israels zu kritisieren, einseitig, unausgewogen, voller Wut. Doch dann verlie&#223; sie Israel, wanderte nach Deutschland aus. </p>
<p>Und fern der Heimat wurde ihre Kritik schal, die einst bei&#223;ende Einseitigkeit gegen&#252;ber dem „Apartheidsstaat Israel“, f&#252;r die sie in Israel so viele bewunderten, jetzt wirkte sie eher peinlich. Felicia Langer, so ihre Kritiker, hat die Israelkritik zum Beruf gemacht, eine Stimme aus dem idyllischen T&#252;bingen, die im fernen Israel und Pal&#228;stina nicht mehr geh&#246;rt wird, nichts mehr bewirken kann, die aber deutsche Bewunderer um sich zu scharen vermag. Und sie rieb  sich gen&#252;sslich an den Israel freundlichen j&#252;dischen Gemeinden, die in ihr wiederum den Leibhaftigen zu bek&#228;mpfen schienen – bis es ruhig wurde um sie  – bis der Bundespr&#228;sident im fernen Berlin beschloss, ihr das Bundesverdienstkreuz zu verleihen.</p>
<p>Die linke Israelkritik feiert die Auszeichnung als sp&#228;te Anerkennung und die Junge Welt giftet in alter DDR-Rhetorik: „Die Ehrung entspricht vor allem nicht der Einstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, welche die Komplizenschaft mit dem zionistischen Staat als Teil der deutschen Staatsr&#228;son bezeichnet, was von Frau Langer &#252;brigens als »skandal&#246;s« empfunden wird.“ Ende des Zitats. Und aus K&#246;ln meldet sich, wie stets bei solchen Anl&#228;ssen, der greise Ralph Giordano: Langers Lebensleistung, so erkl&#228;rt der Auch-Bundesverdientskreuztr&#228;ger,  bestehe in einer „notorischen T&#228;uschung ihres Publikums &#252;ber Totalit&#228;t und Kausalit&#228;t des Nahostkonfliktes“.</p>
<p>Und munter schlagen sie jetzt alle auf einander ein, rhetorisch hochger&#252;stet: „Militanter und fanatischer Israelhass,“ so einer der Vizepr&#228;sidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland. „Bedeutungslos, wie die gef&#228;rbten Haare von Frau Knobloch“ antwortet ein Sympathisant von Frau Langer in der Zeitschrift Die Linke. Das Niveau l&#228;sst sich kaum noch steigern! Ach ja, es soll den Kombattanten um Frieden und Gerechtigkeit gehen – nun ja: Eine deutsche Pr&#252;gelei, die Israelis und Pal&#228;stinensern den Weg zu Dialog und zum Miteinander &#246;ffnen soll? Nebbich.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter Nänny</title>
		<link>http://www.frblog.de/langer/#comment-22512</link>
		<dc:creator>Walter Nänny</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 08:53:46 +0000</pubDate>
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		<description>Gegen die Verr&#228;terin, Frau Langer und ihre Sympathisantinnen, kann man ein paar wenige Sprichw&#246;rter anwenden:

1) G'ttes M&#252;hlen mahlen langsam aber fein...

2) Wohl dem, dem die Wahrheit F&#220;R ihn ist, wehe dem, dem die Wahrheit GEGEN ihn ist!

3)1 Mose 12:3  Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

4) Spr&#252;che 7:2  Behalte meine Gebote, so wirst du leben, und mein Gesetz wie deinen Augapfel.

5) Sacharja 2:8   Denn so spricht der HERR Zebaoth: Er hat mich gesandt nach Ehre zu den Heiden, die euch beraubt haben; denn wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an.

Laut diesen Aussagen kann ich Faru Langer KEINE gut Zukunft diagnostizieren.

Denn der HERR, HERR, l&#228;sst L&#228;sterungen gegen SEIN Volk NICHT auf lange Zeit gew&#228;hren...
Ach wenn die Leute meinen, sie w&#252;rden vom Volk Israel abstammen. Das traurigste Beispiel findet man in der Trag&#246;die von K&#246;nig Saul...

Galater 6:7  Irret euch nicht! Gott l&#228;&#223;t sich nicht spotten. Denn was der Mensch s&#228;t, das wird er ernten.

Mit freundlichen Gr&#252;ssen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen die Verr&#228;terin, Frau Langer und ihre Sympathisantinnen, kann man ein paar wenige Sprichw&#246;rter anwenden:</p>
<p>1) G&#8217;ttes M&#252;hlen mahlen langsam aber fein&#8230;</p>
<p>2) Wohl dem, dem die Wahrheit F&#220;R ihn ist, wehe dem, dem die Wahrheit GEGEN ihn ist!</p>
<p>3)1 Mose 12:3  Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.</p>
<p>4) Spr&#252;che 7:2  Behalte meine Gebote, so wirst du leben, und mein Gesetz wie deinen Augapfel.</p>
<p>5) Sacharja 2:8   Denn so spricht der HERR Zebaoth: Er hat mich gesandt nach Ehre zu den Heiden, die euch beraubt haben; denn wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an.</p>
<p>Laut diesen Aussagen kann ich Faru Langer KEINE gut Zukunft diagnostizieren.</p>
<p>Denn der HERR, HERR, l&#228;sst L&#228;sterungen gegen SEIN Volk NICHT auf lange Zeit gew&#228;hren&#8230;<br />
Ach wenn die Leute meinen, sie w&#252;rden vom Volk Israel abstammen. Das traurigste Beispiel findet man in der Trag&#246;die von K&#246;nig Saul&#8230;</p>
<p>Galater 6:7  Irret euch nicht! Gott l&#228;&#223;t sich nicht spotten. Denn was der Mensch s&#228;t, das wird er ernten.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;ssen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ute Plass</title>
		<link>http://www.frblog.de/langer/#comment-22508</link>
		<dc:creator>Ute Plass</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 12:56:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frblog.de/?p=1362#comment-22508</guid>
		<description>Ich schlie&#223;e mich der Sichtweise des israelischen Historikers Moshe Zuckermann an,
der die emotionale Aufger&#252;hrtheit und das Gezeter um die Person Felicia Langers als Farce bezeichnet, die lediglich vom Wesentlichen ablenken soll: N&#228;mlich auf die uns&#228;gliche Besatzungspolitik Israels zu verweisen  und die mit ihr einhergehenden Verbrechen. Den Antisemitismus zu bek&#228;mpfen wenn Juden als Juden angegangen werden ist unser aller B&#252;rgerInnenpflicht. Ebenso, der Opfer im Stande ihres Opferseins zu gedenken und sie nicht f&#252;r eigene Interessen zu mi&#223;brauchen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schlie&#223;e mich der Sichtweise des israelischen Historikers Moshe Zuckermann an,<br />
der die emotionale Aufger&#252;hrtheit und das Gezeter um die Person Felicia Langers als Farce bezeichnet, die lediglich vom Wesentlichen ablenken soll: N&#228;mlich auf die uns&#228;gliche Besatzungspolitik Israels zu verweisen  und die mit ihr einhergehenden Verbrechen. Den Antisemitismus zu bek&#228;mpfen wenn Juden als Juden angegangen werden ist unser aller B&#252;rgerInnenpflicht. Ebenso, der Opfer im Stande ihres Opferseins zu gedenken und sie nicht f&#252;r eigene Interessen zu mi&#223;brauchen!</p>
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		<title>Von: linkssozi</title>
		<link>http://www.frblog.de/langer/#comment-22506</link>
		<dc:creator>linkssozi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 11:08:20 +0000</pubDate>
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		<description>Fakt ist, und festzuhalten bleibt, dass die degoutante Kampagne gegen Langer, die von einem Publizisten namens Broder und seinem (publizistisch zweifelhaften)Umfeld (aus antideutschen Kommunisten und Bush treuen, deutschen Neokonservativen) losgetreten wurde, nicht gez&#252;ndet hat und nun, nach wenigen Tagen schon, in den Tiefen versandet.

Beispielhaft f&#252;r den Rohrkrepierer: Auf Spiegel Online wurden gleich drei Artikel gestellt, zuletzt einer von Meister Broder selbst, die allesamt in den Forumskommentaren nicht das gew&#252;nschte Ergebnis "Emp&#246;rung gegen Langer" zeitigten, sondern die Bundesverdienstkreuzverleihung an Langer differenziert betrachteten und eher solche Leute wie Giordano kritisierten, die versuchten, den Bundespr&#228;sidenten zu erpressen: Die Erfolglosigkeit zeigte sich in der schnellen Schlie&#223;ung der jeweiligen Kommentarsektionen. 

Insofern kann man froh sein &#252;ber "webzwonull": Die Meinungsherrschaft und Deutungshoheit solcher Leute wie Giordano und Broder ist - zumindest &#252;ber deutschen PCs - gebrochen. 

Und das ist gut so!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fakt ist, und festzuhalten bleibt, dass die degoutante Kampagne gegen Langer, die von einem Publizisten namens Broder und seinem (publizistisch zweifelhaften)Umfeld (aus antideutschen Kommunisten und Bush treuen, deutschen Neokonservativen) losgetreten wurde, nicht gez&#252;ndet hat und nun, nach wenigen Tagen schon, in den Tiefen versandet.</p>
<p>Beispielhaft f&#252;r den Rohrkrepierer: Auf Spiegel Online wurden gleich drei Artikel gestellt, zuletzt einer von Meister Broder selbst, die allesamt in den Forumskommentaren nicht das gew&#252;nschte Ergebnis &#8220;Emp&#246;rung gegen Langer&#8221; zeitigten, sondern die Bundesverdienstkreuzverleihung an Langer differenziert betrachteten und eher solche Leute wie Giordano kritisierten, die versuchten, den Bundespr&#228;sidenten zu erpressen: Die Erfolglosigkeit zeigte sich in der schnellen Schlie&#223;ung der jeweiligen Kommentarsektionen. </p>
<p>Insofern kann man froh sein &#252;ber &#8220;webzwonull&#8221;: Die Meinungsherrschaft und Deutungshoheit solcher Leute wie Giordano und Broder ist - zumindest &#252;ber deutschen PCs - gebrochen. </p>
<p>Und das ist gut so!</p>
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