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    Grippaler Impakt

    Von FR am 10. November 2005 | Abgelegt unter: Allgemeines

    Nun, da sich die Dunkelheit der Nacht über die Welt senkt, tut es besonders gut, positive Nachrichten wie diese zu lesen: Die “Spanische Grippe” ist wieder da. Wiederbelebt. H1N1 heißt der Erreger, der 1918 und 1919 schätzungsweise 50 Millionen Menschen tötete und der nun am Armed Forces Institute of Pathology (AFIP) in Rockville, Maryland, reanimiert wurde. Es war Puzzlearbeit, aber Jeffrey Taubenberger und seine Leute haben es geschafft: Aus den genetischen Bruchstücken des Virus, gewonnen aus den Lungen einer damals an der Spanischen Grippe gestorbenen und über Jahrzehnte im grönländischen Eis tiefgefrorenen Eskimofrau, setzten sie das Genom des Virus wieder zusammen. Das ist doch mal was! Da freut sich der Forscher! Und weil an dieser Freude so viele Forscher wie möglich teilhaben sollen, wird das Virus demnächst vermutlich auf Wanderschaft gehen - per Luftfracht.

    Mehrere Hochsicherheitslabors rund um die Welt hätten Interesse, vorrangig solche in Pakistan und Afghanistan. Dort wird bereits mit Milzbrand und Ebola experimentiert. Erst gestern kamen ja Berichte, dass die deutschen Sicherheitsbehörden verstärkt mit Terroranschlägen mit A-, B- und C-Waffen rechnen. Da passt die “Spanische Grippe” doch wunderbar ins Konzept. Bestelladresse siehe oben. Alles wird gut.

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    2 Kommentare

    1. # Go West! am 11. November 2005 um 18:42:

      “Die nur noch unzureichend kontrollierte Offenheit der westlichen Grenzen - nicht nur für Waren, Geld und Informationen, sondern vor allem auch für Personen - ermöglicht die unmittelbare terroristische Gefährdung des Westens. Und die über Handel und Investitionen bewerkstelligte ökonomische Globalisierung ist identisch mit der ökonomischen und technologischen und damit politischen Aufrüstung der nicht-demokratischen und demokratie-feindlichen antiwestlichen Welt.

      Um als Proliferation, zumal als politische Proliferation zu gelten, muss Globalisierung nicht unmittelbar Waffen und gar Massenvernichtungswaffen liefern. Um den Begriff zu erfüllen, genügt es, dass die neoliberale Globalisierung

      * aktiv durch Handel und Investitionen die ökonomischen Voraussetzungen und

      * passiv durch offene Grenzen für Menschen und Informationen die technologischen Voraussetzungen

      dafür schafft, dass den Feinden der westlichen Freiheit die Entwicklung solcher Waffen, auch Massenvernichtungswaffen, möglich ist.”

      Die neoliberale Globalisierung stärkt die Feinde der Freiheit - These I
      http://gowest.twoday.net/stories/1060629/

    2. # jope am 29. November 2005 um 22:34:

      Toll, dass sich die Wissenschaft um so wichtige Themen kümmert, einen längst ausgerotteten Virus wieder “zum Leben zu erwecken”.
      Es ist doch unbegreiflich, dass die Labore dann auch noch den Virus anderen Laboren zur Verfügung stellen, ihn also praktisch in der ganzen Welt verteilen. Warum reicht es nicht, nur die Informationen weiterzugeben?
      Wenn sie überhaupt in diesem Fall zu etwas nutzen.