Freitag, 23. Juni 2006, um 14:46 Uhr
In den USA bekommen Umweltschützer unerwartete Schützenhilfe. Die Armee-Ingenieure haben Energieeffizienz als kriegswichtigen Faktor ausgemacht:
Not that long ago, the idea of the Sierra Club and the Army Corps of Engineers working on the same side of an issue might’ve seemed silly. But these days, the Army sees dependence on foreign oil as a major national security risk.
(Quelle: Defense Tech: Army Engineers’ Green Agenda)
Na klar: Schiffe, Flugzeuge, Panzer und Lkw verbrauchen enorme Mengen an Energie. D.h., dass die ölproduzierenden Ländern (unter denen sich ja der ein oder andere potenzielle Feind findet) einen Mords-Reibach mit dem Kunden US-Armee machen bzw. den Öl-Hahn zudrehen könnten.
Und natürlich wirft die Zulieferung des Treibstoffs für die Kriegsmaschinerie zusätzlich logistische Probleme auf. Und damit militärstrategische: Nachschubzüge sind häufig ein leichtes und gern angegriffenes Ziel.
Und so liest sich die Wunschliste an die US-Regierung in manchen Passagen wie aus dem Forderungskatalog von Umweltgruppen abgeschrieben…
Werden wir dementsprechend bald die ersten Aktionsgruppen erleben, die Transparente hochhalten mit dem Spruch: “Klimaschutz ist Kriegsvorbereitung!” ?