Nachdem das Wort des Jahres bereits gekürt worden ist – „Bundeskanzlerin“ -, sucht die Jury dieser Aktion nun das Unwort des Jahres. Gute Chancen haben Wortschöpfungen aus der Wirtschaftssprache, so der Vater der sprachkritischen Aktion, Horst Dieter Schlosser. Etwa „Smartsourcing“ – eine Schöpfung von Josef Ackermann von der Deutschen Bank,
Monat: Dezember 2005
„Morgen kommt der Weihnachtsmann. Der hat ’ne rote Kutte an. Bronski schrieb er einen Brief, worauf der um Hilfe rief.“ Herzlichen Dank, Gesine Juncker aus Wuppertal, für diese freundlichen Zeilen. Sie schätzen mich jedoch falsch ein. Bis ich mal um Hilfe rufe, muss schon einiges passieren. Ein Brief vom Weihnachtsmann
Ich kann Ihnen sagen, manchmal ist das Leben bei einer Tageszeitung wirklich alles andere als leicht. Was wir alles können sollen! So wurde die FR hier im Blog schon aufgefordert, per „assoziativer Verknüpfung“ die Zusammenhänge zwischen dem deutschen Staatshaushalt und den Auswirkungen der Globalisierung auf die Arbeitsbedingungen in China herzustellen.
Was ist das, wenn es knallt und stinkt? Genau, Chemieunterricht. Eine der ersten Lektionen dort ist die Knallgasexplosion: Wasserstoff ist bei Anwesenheit von Sauerstoff hochexplosiv. Trotzdem hat die FR vor einer Weile einen Heißluftballon mit Wasserstoff gefüllt und diesen dann auch noch in den Nachrichten für Kinder auf der Seite
Was ist los? Infratest ermittelt eine demoskopische Mehrheit, die der großen Koalition einen „guten Start“ bescheinigt und sich mit Angela Merkel zufrieden zeigt (in der FR am Freitag dokumentiert). Ich unterstelle mal, dass sich in diesen Einschätzungen auch ein Teil Wunschdenken abbildet und ein anderer Erleichterung. Wunschdenken, sehr verständliches übrigens,
Als Kontrastprogramm möchte ich Ihnen die Möglichkeit anbieten, an dieser Stelle mal Ihre Anregungen öffentlich zu äußern. Was wollten Sie schon immer in der FR lesen? Welche Service-Elemente erwarten Sie von uns?